Studie findet heraus, dass das Fasten über 72 Stunden das gesamte Immunsystem regenerieren kann

Es gibt seit langem Kontroversen über die möglichen Vorteile oder Gefahren des Fastens. Einerseits weisen die Anhänger des Fastens auf die vielen Vorteile hin, die das Fasten mit sich bringt. Dazu gehören die Förderung der Gewichtsabnahme, die Normalisierung der Insulinempfindlichkeit, die Senkung des Triglyceridspiegels im Körper und die Verlangsamung der Zeichen des Alterns. Es gibt eine Reihe von verschiedenen"Fastenplänen", die von intermittierendem Fasten mit einer durchschnittlichen Dauer von 14 bis 18 Stunden bis hin zu längerfristigen Plänen reichen, bei denen 2 bis 3 Tage lang auf feste Nahrung verzichtet wird. Jeder trägt seine eigenen Vorteile und Herausforderungen mit sich und bietet Optionen für alle.




Viele Ernährungswissenschaftler und Mediziner argumentieren, dass Fasten nichts anderes ist als ein ungestützter Trend, und es birgt eine Reihe von Gesundheitsrisiken, die berücksichtigt werden sollten. Sie weisen auf den Verlust von Nährstoffen während der Fastenzeit hin, da sie nicht nur die Aufnahme ungesunder Nahrungsmittel einschränkt, sondern auch die, die unser Körper benötigt, einschließlich Obst, Gemüse, mageres Eiweiß und gesunde Fette. Darüber hinaus argumentieren sie, dass das Fasten oft zu einem Rückprall-Essen führt, was zu einer allgemeinen Gewichtszunahme im Gegensatz zum gesuchten Gewichtsverlust führt.

Neue Forschungen der University of Southern California stellen eine faszinierende Entdeckung dar, die die Debatte wieder einmal in den Vordergrund rückt. Das Team versammelte eine Gruppe von Teilnehmern und bat sie, in der Anfangsphase über einen Zeitraum von 6 Monaten regelmäßig 2-4 Tage lang zu fasten. Während dieser Zeit erlebten sie einige unglaubliche Veränderungen. Die Teilnehmer sahen eine merkliche Abnahme der Produktion des Enzyms PKA, eines Hormons, das mit einem erhöhten Krebsrisiko und Tumorwachstum verbunden ist. Darüber hinaus schien das Immunsystem der Teilnehmer eine komplette Überholung zu erhalten.

Die Ergebnisse können viel versprechend sein für diejenigen, die anfällig für Krankheiten sind, die derzeit Chemotherapiebehandlungen erhalten oder einfach nur für unsere alternde Bevölkerung. Die Forschung zeigte, dass der Akt des Fastens einen Schalter auslöste, um den Körper umzudrehen und ihm zu signalisieren, eine "stammzellbasierte Regeneration des blutbildenden Systems" zu beginnen. Es zwang den Körper, seine Speicher an Glukose, Fett und Ketonen zu verbrauchen, und begann auch, eine große Anzahl weißer Blutkörperchen abzubauen. Der Verlust der weißen Blutkörperchen kennzeichnete den Körper, um seinerseits neue Zellen des Immunsystems zu regenerieren.

Professor Longo erklärte: "Wenn man verhungert, versucht das System, Energie zu sparen, und eines der Dinge, die es tun kann, um Energie zu sparen, ist, viele Immunzellen zu recyceln, die nicht benötigt werden, insbesondere diejenigen, die beschädigt werden können. Dies würde bedeuten, dass nach den Erkenntnissen der Studie der Prozess des Fastens über einen Zeitraum von 72 Stunden, gefolgt von einer erneuten Fütterung mit einer gesunden, ernährungsphysiologisch ausgerichteten Ernährung, im Wesentlichen diejenigen versorgen kann, die mit einem neuen Immunsystem zu kämpfen haben.

Während die möglichen Vorteile definitiv eine weitere Überprüfung wert sind, warnen Mediziner, dass weitere Studien erforderlich sind, bevor sie als definitive medizinische Option angesehen werden. Die Co-Autorin der Studie, Tanya Dorff, MD, Assistenzprofessorin für klinische Medizin am USC Norris Comprehensive Cancer Center and Hospital, riet: "Während eine Chemotherapie Leben rettet, verursacht sie erhebliche Kollateralschäden am Immunsystem. Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass Fasten einige der schädlichen Auswirkungen der Chemotherapie mildern kann. Es sind weitere klinische Studien erforderlich, und eine solche diätetische Intervention sollte nur unter der Anleitung eines Arztes durchgeführt werden."

Kommentare

  1. 72 Stunden Fasten hört sich eigentlich gut an. Eine kurze Detox-Kur! Neulich hab ich von Spirulina und Chlorella gelesen, und wollte die Algen mal zum Detoxen ausprobieren. Sie sollen ja Giftstoffe binden und das Blut reinigen. Jedenfalls kommt das 72-Stunden-Fasten auch auf meine Todo-Liste. Ein Onkel von mir fastet jedes Jahr die 40 Tage im Frühjahr, nimmt dabei 10kg ab, sieht schrecklich ungesund aus, geht danach zu alten Gewohnheiten zurück und nimmt wieder zu, schlussendlich hat er dann mehr Kilo drauf als vorher. Ein lebender Beweis dafür, wie sinnlos langes Fasten ist, wenn man danach nichts geändert hat!

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